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Es werden Posts vom Mai, 2012 angezeigt.

Baufinanzierung ohne Eigenkapital: Nicht für jedermann machbar und empfehlenswert

Der Trend der Banken in Deutschland geht dahin, den Kunden eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital zu ermöglichen. Damit steht dem Wunsch, ein Haus zu kaufen und eine Immobilienfinanzierung zu bekommen, das fehlende Eigenkapital nicht entgegen. Aber Immobilienfinanzierungen ohne Eigenkapital bekommt längst nicht jeder. In aller Regel wollen die Banken ein hohes Einkommen und einen krisensicheren Job sehen, um das erhöhte Risiko möglichst klein zu halten. Außerdem werden bei 100%-Finanzierungen ohne Eigenkapital auch nur Summen finanziert, die beim 7- bis 10-fachen des jährlichen Nettoverdienstes liegen – damit die Kreditnehmer nicht überfordert werden. Auf www.optimal-absichern.de haben wir die wichtigsten Regeln zusammengefasst, die für solche Vollfinanzierungen beachtet werden sollten, damit die Finanzierung kein finanzielles Desaster wird. Mehr zum Thema Baufinanzierung ohne Eigenkapital hier!

Das kann teuer werden: Umsatzsteuer-Falle für ebay-Händler

Ein wichtiges Urteil für alle, die gerne (und viel) über ebay verkaufen: Der Bundesfinanzhof (AZ: V R 2/11) hat entschieden, dass beim Verkauf einer Vielzahl von Gebrauchsgegenständen über mehrere Jahre über die Internet-Plattform ebay eine nachhaltige, unternehmerische und damit umsatzsteuerpflichtige Tätigkeit vorliegen kann. In dem Fall hatte ein Ehepaar über Jahre verschiedenste Dinge über ebay verkauft, darunter Briefmarken, Puppen, Modelleisenbahnen, Kunstgewerbe, Schreibgeräte, Porzellan, Software, Fotoartikel, Teppiche. 
ebay-Verkäufe: Umsatzsteuer muss nachgezahlt werden Insgesamt erzielte das Ehepaar über 5 Jahre mehr als 100.000 Euro Umsatz aus den Verkäufen. Der Bundesfinanzhof sah darin eine unternehmerische Tätigkeit und verweis die Sache an das Finanzgericht zurück, das jetzt klären muss, welcher Steuersatz bei der Bemessung der Umsatzsteuer zugrunde zu legen ist. Die Eheleute müssen sich aber darauf einstellen, dass für die gesamten Umsätze Umsatzsteuer zu entrichten s…

Bank darf für Kreditbearbeitung keine Gebühren kassieren

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, für Banken aber nicht: Die Geldinstitute dürfen für die Bearbeitung eines Darlehens in ihrem Hause keine Gebühren verlangen. Das hat das Landgericht Itzehoe (AZ: 7 O 292/10) entschieden. In dem Fall hatte ein Kunde für ein Darlehen über 11.000 Euro knapp 500 Euro Gebühren bezahlt. Unzulässig, entschied das Gericht. Eine entsprechende Preisklausel benachteilige den Kunden unangemessen, da die Bank das Darlehen ja in ihrem eigenen Interesse bearbeite. Wälzt sie die Kosten in den allgemeinen Geschäftsbedingungen auf den Kunden ab, benachteilige ihn das unangemessen, und die Bank muss die Gebühren erstatten. Tipp: Auf optimal-absichern.de können Sie erfahren, welche unzulässigen Bankgebühren noch erhoben werden.

Lkw verliert Steine auf der Autobahn: Wer zahlt der Schaden?

Erlebt hat das jeder von uns wohl schon einmal: Vor uns auf der Autobahn oder Landstraße fährt ein Lkw, der Steine oder andere kleinere Gegenstände auf einer offenen Ladefläche geladen hat – und während der Fahrt einige davon verliert. Treffen die den Lack oder gar die Windschutzscheibe eines nachfolgenden Wagens, kann der Schaden groß sein - vom Unfallrisiko ganz zu schweigen.
Was passiert, wenn es passiert? Wendet man sich mit und nach einem Schaden an den Halter des Lkw, bekommt man meist die gleiche Antwort: Unser Lkw kann das gar nicht gewesen sein. Und der Halter des beschädigten Wagens ist in der Pflicht, den Schaden nachzuweisen – was meist unmöglich ist.
Umso interessanter ist es Urteil des Landgerichts Heidelberg (AZ: 5 S 30/11), das ich für www.optimal-absichern.de gefunden habe. Der Tenor: Wenn ein Lkw von einer offenen Ladefläche Steine verliert, die bei einem nachfolgenden Pkw die Scheine beschädigen, ist der Lkw-Halter zu Schadensersatz verpflichtet. Um einen solchen…