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Es werden Posts vom Februar, 2014 angezeigt.

#Zahnversicherung: Vorlage von #Heil- und Kostenplan kann verlangt werden

Die meisten Zahntarife sehen heute vor, dass ab einer bestimmten Rechnungshöhe Leistungen nur dann vertragsgemäß erstattet werden, wenn vor Beginn der Behandlung ein Heil- und Kostenplan vorgelegt wird. Eine solche Vorlagepflicht hält das Amtsgericht Tostedt in seiner Entscheidung vom 20.8.2013 auch für rechtmäßig (AZ: 3 C 76/13). Eine solche Regelung sei zulässig, weil sie auch dem Schutz des Versicherten diene, der vor Behandlungsbeginn die Erstattungsfähigkeit geklärt bekomme.

Was heißt das für Sie in der Beratung? Auch wenn es „nur“ eine amtsgerichtliche Entscheidung ist, die zudem auch noch nicht rechtskräftig ist: Nehmen Sie das Urteil als Anlass, mit dem Kunden die Praxis bei möglichen Zahnbehandlungen zu klären. Ich erlebe in der Praxis immer wieder, dass Kunden auf Teile der Erstattungen verzichten müssen, weil sie den Kostenplan nicht vorgelegt haben – obwohl ihnen deutlich höhere Erstattungssätze zustanden. Den Ärger müssen Sie dann ausbaden. Ein Tipp noch für Ihre Kunden: U…

#Kündigung der #Krankenversicherung: Hickhack bei #Anschlussversicherung

Kündigt ein Kunde von Ihnen seine #Krankenvollversicherung, ist diese Kündigung auch ohne Nachweis der Anschlussversicherung wirksam. Das hat das Landgericht Dortmund am 8.8.2013 entschieden (AZ: 2 O 129/13). Der Entscheidung war reichlich Hickhack vorausgegangen. Die bestehende Versicherung der Kundin wollte den Vertrag anpassen, weil die Frau Gesundheitsfragen falsch beantwortet hatte. Die wollte das nicht hinnehmen und kündigte daraufhin selbst den Vertrag. Eine neue Versicherung wollte sie aber nicht aufnehmen, da sie die Kündigung der Frau für unwirksam hielt – denn die konnte bei der Kündigung das Bestehen der Anschlussversicherung ja noch gar nicht nachweisen. Die Kundin machte sich dieses Argument zu eigen und hielt ihre eigene Kündigung nun ebenfalls für unwirksam und wollte bei der ursprünglichen Versicherung bleiben. Das Gericht aber sah die Kündigung als wirksam an, sodass die Frau nun definitiv eine neue Versicherung braucht.

Was heißt das für Sie: Halten Sie Kunden davon …

#Altersrückstellungen gehen bei #Entlastungstarifen verloren

Viele Ihrer Kunden werden mit dem Gedanken spielen oder gespielt haben, einen sogenannten #Beitragsentlastungstarif zur privaten Krankenvollversicherung abzuschließen, um damit die Beiträge im Alter zu senken. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 30.8.2013 (AZ: I-4 U 237/12) zeigt, dass das oft nicht die ideale Lösung ist . Denn auch bei Beitragsentlastungstarifen gilt, dass die Rückstellungen nicht einem bestimmten Vertrag zugeordnet sind, sondern der Versichertengemeinschaft zugeführt werden. Mit anderen Worten: Die #Rückstellungen aus dem Vertrag sind bei einem Wechsel verloren und können nicht auf einen neuen Vertrag übertragen werden.

Was heißt das für Sie: Klären Sie Ihren Kunden über die Bedeutung des Urteils auf, wenn er einen Entlastungstarif abschließen will. Steuerlich mag das zwar attraktiv sein, aber eine klassische Rentenpolice ist portabel und bleibt ihm auch bei einem Anbieterwechsel erhalten.

#Heil- und Kostenplan: Weisen Sie Ihren Kunden auf die Bedeutung hin

Das Amtsgericht München (AZ: 114 C 13057/13) hat bestätigt, dass bei Nichtvorlage eines #Heil- und Kostenplans in der privaten #Krankenversicherung die Leistung des Versicherers eingeschränkt werden kann. Eine solche Klausel sei wirksam, so das Gericht, weil es sich um eine zulässige, risikobegrenzende Regelung handelt und nicht um eine unzulässige Vertragsstrafe. Das Landgericht München (AZ: 13 S 19993/ 13) hat diese Einschätzung im Berufungsverfahren auch bestätigt, sodass die Berufung zurückgenommen wurde.

Tipp für die Praxis: Die Entscheidung zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, dass Sie ihren Kunden immer auf die Bedeutung der Heil- und Kostenpläne hinweisen, damit er keine Ansprüche verschenkt!

#Versicherungsmakler präsentieren: Zeigen Sie, was Sie haben!

Sie wollen Ihren #Kunden Ihre Produkte und Ideen mit Power Point und Co präsentieren? Ganz bestimmt ist das der richtige Weg, denn die richtige #Präsentation stärkt Ihre Kompetenz und erhöht die Abschlüsse. Aber die Betonung liegt eben auf „richtig“. Hier finden Sie den Wegweiser, wie Sie zum Top-Präsentator werden. 

1. Erzählen Sie eine Geschichte  Eine gute Präsentation ist nicht nur die Abfolge von Folien und Informationen. Sie erzählt im Idealfall eine spannende Geschichte, deren Ende man wissen will. Stellen Sie deshalb auch niemals ein Produkt in den Mittelpunkt der Präsentation, sondern immer ein Problem, das Sie lösen. Gliedern Sie Ihre Geschichte dabei in 3 Teile.

Einleitung: Worum geht’s? Schildern Sie hier z. B., wie viele Menschen in Deutschland pflegebedürftig sind, was Pflege kostet, wo die Unterschiede zwischen guten (sprich: teureren) und weniger guten Pflegeheimen sind.

Hauptteil: Stellen Sie heraus, wo das Problem ist und binden Sie den Kunden dabei mit ein. Um beim Be…