Sonntag, 7. Januar 2018

BU-Beiträge der WWK gegen durch die Decke - und nun?

Was für ein Schock für die WWK-Kunden in den Tagen vor Weihnachten: Um rund 30 % stiegen die Nettobeiträge für die BU- und Risikoleben-Policen an: Im Schnitt werden so 20, 30 Euro mehr im Monat für die Arbeitskraftsicherung vom Konti abgebucht. Abzocke der Kunden also?

Nein, leider das gute Recht der WWK. Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen werden im Normalfall mit einer Brutto-Prämie kalkuiert, die dann um erwartete Überschüsse auf den Netto-Beitrag (auch bekannt als Zahhlbeitrag) rediziert werden. Fallen die Überschüsse aber geringer aus als erwartet, steigen die Zahnbeiträge und Sie müssen mehr für Ihren Schutz berappen.

Günstige Schaufenster-Konditionen?

Die WWK hat immer mit hohen Überschüssen kalkuliert, lange ging die Rechnung auch auf, allerdings wurden die Beiträge für manche Berufsgruppen bereits 2016 deutlich erhöht. Jetzt folgen auch die restlichen Berufsgruppen, sodass alle höhere Beiträge zahlen müssen. Im Raum steht natürlich der Vowurf, die WWK hätte mit besonders günstigen Kalkulationen im Markt Kunden werben wollen und jetzt erkannt, dass sie sich verspukuliert haben. Beweisen lässt sich das nicht, Maklerbetreuer und Gesellschaft schweigen sich zu dem Thema aus.

optimal absichern: Rechtzeitiger Rückzieher und Umbau des Schutzes

Wir von optimal absichern haben bereits seit gut 2 Jahren keine biometrischen Produkte der WWK mehr vermittelt, weil wir die hohe Überschussbeteiligung im aktuellen Zinsumfeld befremdlich fanden - und damit den richtigen Reicher bewiesen. Wir haben tatsächlich aber einige Kunden mit WWK-Berufsunfähigkeitsversicherungen, für die wir jetzt nach Alternativen suchen und im aktuellen Marktumfeld auch bereits fündig geworden sind. Die meisten können auch mit neuem Schutz eingedeckt werden - sehr geringes Verteuerungsrisiko inklusive.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen